Dämonen

[verlinkte Grafik wurde nicht gefunden]

Dämonen

Ein Hund wird nicht in die Hand beissen, die ihn füttert !
Doch wenn Du ihn im Keller gefangen hältst, beisst er Dir die Kehle durch !

Dasselbe gilt symbolisch auch für Dämonen.


Dämonen sind kummulative Energien schwarzmagischer Bestrebungen und anderer negativer, lebensfeindlicher, manipulativer Tendenzen. Dämonen sind menschliche Energien, die daran interessiert sind andere Menschen in ihren Bann zu ziehen. Sie wollen Einfluss auf andere Schwarzmagier nehmen, die auf diese Weise gar nicht merken, dass sie es selbst sind, die manipuliert werden. Und wenn sie es merken, ist es meist schon zu spät.
Dämonen nehmen negativen Einfluss auf andere Menschen und leben in parasitärer Weise von der Energie anderer Menschen, da sie selbst kein Leben in sich tragen, weil sie keine Lebewesen per definitionem sind.
Wer mit Dämonen arbeitet begibt sich definitiv unter schwarzmagischen Einfluss und muss die Folgen daraus tragen.
Dämonen sind für Sehende und Feinfühlige leicht zu erkennen und zu spüren

" An ihren Früchten - also an ihrer Energie und an ihren Auswirkungen auf das Leben - werdet ihr sie erkennen "

In vergangener Zeit hat ein gewisser John Dee für seine Beschwörungen eine reine Kunstsprache, die so genannte henochische Sprache entwickelt. Wiederentdeckt wurde diese Sprache vom Hexenmeister Aleister Crowley.
Im Folgenden sind ein Bruchteil von Dämonen- und Geistwesen aufgelistet, die in der schwarzen Magie angerufen werden. Jeder individuell und sie erfüllen alle ihren Zweck. Zu welchem Zweck du sie anrufen kannst, liest sich aus den Beschreibungen.

Mache Dir ein Bild !

ABADDON

Der gefallene Engel des Abgrunds. Er verkraftete den Fall aus dem Himmel am wenigsten und ließ seinen ganzen Zorn auch an Unschuldige aus, indem er sie ins Verderben führte. Er scharte ein riesiges Heer von Dämonen um sich, die den Vorort der Hölle bewohnen und die Tore bewachen, und ist deren Heerführer. Um die Tore zur Hölle zu öffnen, ist er der Schlüssel. Als Dämon des Verderbens, macht man sich auch seine Eigenschaft zu nutze. Abaddon ist die Nr.1 für Schadensrituale und er ist fast immer bereit, wenn es darum geht jemanden in das Verderben zu schicken. Wie bei fast allen Dämonen, so sind es auch bei ihm die tiefsten Nächte, als günstigen Zeitpunkt anzusehen für eine Anrufung.

ALRAUNE

Das ist der Name einer Wurzel des Nachtschattengewächses Mandragora, die in Südeuropa heimisch ist. Sie hat eine menschenähnliche Gestalt und der Alraune werden magische Heilkräfte zugesprochen in der Nahwirkung, wie auch in der Fernwirkung.
Sie wirkt Fieberabklingend, Wundheilend und Schmerzlindernd. Schon in der Antike entdeckte man die Wurzel zur Anwendung zum Liebeszauber als Aphrodisiakum und als giftige Betäubungsdroge.
Um die Wurzel auszugraben, sollte man vorsichtig sein, um nicht die Wurzelfasern zu beschädigen.
Eine magische Heilwirkung erzielt man, indem man die Alraune in eine Schale mit Milch legt und sie dann mit ein paar Tropfen vom eigenen Blut beträufelt. Dieses stellt man dann unter das Bett des Patienten ( In el Toro’s fantastisches filmisches Meisterwerk „ Das Labyrinth des Pan “, ist es eindrucksvoll geschildert ).
Eine Fernwirkung erzielt man, indem man die Wurzel in einen Blumentopf pflanzt und sie mit einem Gemisch aus Ziegenmilch und Wasser gießt, um sie am Leben zu erhalten. Auf der Wurzel schreibt man noch den Namen des Patienten, ohne die Wurzel dabei zu verletzen.
Ins Feuer geworfen oder zerstückelt, windet sich die Alraune qualvoll und schreit wie ein Baby.

ANGUAN

Sind weibliche Dämonen, von jungem schönem Aussehen.
Ihre Hauptbeschäftigung liegt darin Leinen und Garn zu waschen. Sie sind Meisterinnen des Umgarnens, Verführens und Umschwärmens. Gehen sie eine Ehe mit den Menschen ein, hält der Bund bis zum Ende des Lebens. Doch darf man ihr goldenes Haar nicht berühren, sonst sterben sie. Werden sie beleidigt „ Anguane mit Ziegenfuss “, bringen sie Unheil und verwandeln sich in hässliche alte Wesen.
Wer eine / n treue / n Partner / in fürs Leben sucht, sollte die Anguane in der Morgen- bzw. Abenddämmerung in Höhlen, an Quellen und Bächen anrufen.

ANKOU

Als erster Mensch wurde er lebendig auf einen Friedhof begraben und wandelt nun als Friedhofsgeist umher, auch gilt er als Wächter aller Friedhöfe. Wer unerwünscht eindringt, die Ruhe stört und Gräber schändet, wird von ihm bestraft.
Ankou ruft man an, um mit den Geistern der Toten in Kontakt zu treten. Intensiviert wird die Anrufung, wenn man mit der eigenen Verwandtschaft in Kontakt treten will ( Grosseltern, Geschwister, Geliebte / r ). Dazu begibt man sich in der Nacht auf dem Friedhof zum Grab des Verstorbenen, legt ein altes Stück Stofflumpen aus, streut nach Fäulnis riechende Erde drauf und zündet eine dunkelblaue Kerze an.

APOPHIS

Als gewaltiger ägyptischer Schlangendämon repräsentiert er die Mächte der Finsternis. Er ist lichtscheu und verabscheut die Sonne, der er sich jeden Abend, wenn sie untergehen will und jeden Morgen wenn sie aufgeht, drohend in den Weg stellt.
Dem Sonnengott Ra kommt es zu, Apophis zu bekämpfen. Apophis kann aber nicht sterben, so dass Ra ihm bei den Kämpfen immer wieder Wunden zufügt. Das austretende Blut stellt somit die Morgenröte und die Abendröte auf der Himmelsbarke dar.
Wenn sich eine Kobra in den Behausungen der Ägypter in einigen Gegenden des Landes aufhält, dann heißt es: „ Apophis, sucht sich ein Gefäss mit Wasser, um die Wunden zu kühlen “ und die Menschen betreten aus Respekt ihre Behausungen nicht, zumindest nicht solange sich die Kobra drin aufhält.
In der schwarzen Magie findet der Schlangendämon dahingehend Verwendung, um körperliche Schmerzen, Blutungen und schlecht heilende Wunden herauf zu beschwören.
Um Apophis anzurufen, sollte man Morgen- und Abendrot nicht verpassen.


[verlinkte Grafik wurde nicht gefunden]


ASHMODAI

Auch bekannt unter Asmodeus, ist ein Dämon, der als Erreger von Begierde und Zorn, die Wollust und Unzüchtigkeit personifiziert. Auch ist er ein Feind ehelicher Vereinigung, besonders auf Paare, die sich kirchlich ehelichen hat er es abgesehen. Mit Vorliebe sucht er Nonnen heim und verführt sie zur Lüsternheit und sexueller Begierde.
Ashmodai ist dafür gut, um jemanden auszuspannen und um jemanden zum Beischlaf zu bewegen, ohne mit ihm/ihr eine längerfristige Beziehung eingehen zu wollen.

ASTAROTH

Er gehört zu der Schar der gefallenen Engel und ist einer von den mächtigen Höllenfürsten. In der Darstellung erscheint er als ein wohlgestalteter Dämon, der eine Schlange in der Hand hält und auf einen Drachen reitet.
Astaroth kennt die Vergangenheit und kann in die Zukunft sehen. Auch offenbart er so manches Geheimnis, das im Verborgenen liegt. Er besitzt einen übel riechenden stinkenden Atem und vertreibt somit jeden, der auch nur in seine Nähe kommt.
So mancher Magier schützt sich vor seinem Atem mit einem Tuch vors Gesicht. Doch wenn man Astaroth anruft, dann sollte man auch seinen üblen Geruch in Kauf nehmen. Ansonsten ist er beleidigt und fühlt sich hintergangen.
In der rituellen Beschwörung, macht man sich seinen stinkenden Atem zunutze, wenn man jemanden aus dem Haus haben oder vertreiben will und ungebetene Gäste fernhalten will.

AUFHOCKER

Er ist ein dämonischer Druckgeist, von koboldartiger Gestalt, der übernatürliche Grösse annimmt und nächtliche Wanderer auf den Rücken springt, ihm so die Luft abschnürt und in Schrecken versetzt. Der Wanderer ist somit starr vor Angst und unfähig weiterzugehen. Man fühlt die ganze Schwere des Druckgeistes auf dem ganzen Körper und kann sich nicht mehr bewegen. Besondere Gefahr droht an Gewässern, unter Brücken, im Wald, auf Hohlwegen, Kirchhöfen und Richtstätten von denen man nichts weiss.
Abwehren und fernhalten kann man Druckgeister, indem man Hagebutten trocknet und zusammen mit einigen Mistelzweigen zu Pulver verarbeitet. Dieses dann in einen so genannten Hexenbeutel verstaut und mit sich trägt.

BAPHOMET

Er ist vielmehr ein Gott, als ein Dämon und sein Kopf, von Ziegenartiger Gestalt, schmückt den Altar vieler Satanisten und wird als Halsschmuck getragen. Seine Kopfform kommt der des Pentagramms gleich und wird auch als dieses angesehen. Doch findet Baphomet auch Verwendung auf dem Hexenpentakel ( Drudenfuss ). Ganz gleich in welcher Form er als symbolische Fassung der Magie aufgesetzt wird; Baphomet ist und bleibt ein Symbol für den vollkommenen und vollendeten Menschen. Er ist der „ Vater des Erkennens und der Unterscheidungsfähigkeit “. Er ist der Gott der Weisheit und geistigen Tätigkeit.
In der Magie wird er weder für Schadensrituale, noch für Glücksrituale oder Liebeszauber angewendet. Als satanische Symbolik ist er vielmehr „Dein Wohlfühlprogramm“, um zu meditieren, Stress abzubauen, Kraft zu schöpfen, Energie zu tanken und um neuen Lebensinhalt aufzubauen.
Baphomet ist ein Kenner der Vergangenheit und der Zukunft. Somit öffnet er in der Magie die Tore zu anderen Welten mit ihren darin befindlichen Wesen.

[verlinkte Grafik wurde nicht gefunden]


BANSHEE

Eine sehr bekannte keltische Feengestalt, die als Todesfee gilt. Sie kündigt den Tod Angehöriger durch Wehklagen an und erscheint kurz vor dem Ableben. Schweissausbrüche, fiebriges Frösteln und lang anhaltende Geräusche im Ohr, künden ihr Erscheinen an. In Irland heisst es: „ Solltest Du eine Banshee sehen, so wird der Tod bevorstehen “.

BEELZEBUB

Als Dämon der Hölle, ist er der Herr der Fliegen. Er ist von Bockartiger Gestalt und wird mit dem Teufel gleichgesetzt.
Er ist gut, wenn man sich beim unbeliebten Nachbarn revanchieren will.
Wie jeder weiss, zieht der Geruch von verwesendem Fleisch, die Fliegen magisch an. Ruft man nun noch Beelzebub auf den Plan, so ist die gemütliche Kaffeestunde im Freien oder der Grillabend für den Nachbarn gelaufen. Beelzebub folgen nicht nur Fliegen, sondern auch Wespen, Hornissen und Mücken.

CAIM

Er ist ein Dämon der Wahrheit. Caim oder Caym, erscheint zuerst als Drossel und nimmt dann die Gestalt eines Mannes an. Er lehrt die Vogelsprache und weiß somit, um das Geschehen in der Welt. Er hat Kenntnis über jeden, indem er sich als Drossel in deren Nähe aufhält.
Um Caim zu rufen, braucht man eine Vogelfeder aus den Schwingen und vier dunkle Kerzen.
Die vier Kerzen stellen die Anfangsbuchstaben des Satzes „ Die Kenntnis Zur Wahrheit “ dar.
Um Caim zu beschwören, sollte man sich keine Hirngespinste als Fragen einfallen lassen, sondern wirklich, was einen auf der Seele brennt.
Wenn man Caim eine Frage stellt wird er sie wahrheitsgetreu beantworten.
Auch ist Caim im Dämonen -Tarot enthalten, als „ Caym - Die Wahrheit. “ Zieht man sie als Tageskarte, so sollte man sich daran halten, um nicht Opfer einer intrigierten Falle zu werden.

CHARON

Der Fährmann. Als skelettierter, im schwarzen zerlumpten Umhang gekleideter Totengeist, hat er die Aufgabe Verstorbene in das Reich der Toten zu geleiten. Nach dem dritten Glockenschlag taucht er aus dem Nebel des Sees auf und verlangt am Ufer Tribut. Wird er nicht gezahlt, so findet die Seele des Verstorbenen keine Ruhe.
Wenn man weiss oder das Gefühl hat, das die Seele eines geliebten Menschen, der verstorben ist, keine Ruhe findet, dann kann man Charon anrufen und ihm das Übergangsgeld zahlen.
Dazu begibt man sich in einer Nacht, wenn dichter Nebel herrscht, zu einem See. Da breitet man am Ufer ein schwarzes Tuch aus, legt einen Totenschädel ( Imitat ) auf das Tuch und stellt zwei Teelichter bereit. Jetzt fehlen noch die Glocke und zwei Münzen.
Als erstes zündet man die beiden Teelichter an und lässt sie auf dem See treiben.
Als nächstes drückt man passende Münzen, jeweils in einer Augenhöhle des Totenschädels, so dass sie nicht abfallen.
Dann schlägt man einmal mit einem metallenen Gegenstand auf die Glocke, wartet bis der Klang vorbei ist und ruft: „Charon, der Fährmann, möge mich hören!“
Ein zweites Mal auf die Glocke schlagen: „ Charon, der Fährmann, möge erscheinen ! “
Ein drittes Mal: Charon, der Fährmann, hole seinen Tribut ab und geleite den Verstorbenen vollständiger Nam) hinüber in das Reich der Toten, damit seine Seele Frieden findet ! Nun gedenkt man noch einige Minuten des Verstorbenen und holt die Münzen aus den Augenhöhlen des Schädels und wirft sie in den See.

DIALEN

Weibliche Ziegenfüssige Dämonen, die ein gutartiges Wesen haben und in den Bergen wohnen. Oft helfen sie Wanderern, die sich verirrt haben, den rechten Weg wieder zu finden. Hat man sich verlaufen, so rufe man die Dialen. Verstärkt durch das Echo, dringt der Hilferuf bis in die Höhlen, wo sie sich aufhalten. Dann folgt man die bemoosten Felsen, das sind die Stellen, wo die Dialen ihre Wäsche trocknen.

DIBBUK

Bedeutet der Anhaftende, der Umklammerer. Ein Geist, der von einem Menschen Besitz ergreift, um Wutausbrüche, Geisteskrankheit und dämonische Besessenheit zu erregen. Auch heute noch wird ein Dibbuk als teuflische Besessenheit angesehen und durch Exorzismus ausgetrieben.
Auf der anderen Seite kann man auch einen Dibbuk, durch ein kontrolliertes Ritual anrufen, um jemand anderen in den Wahnsinn zu treiben. Besonders solche, die nicht zugeben wollen, dass sie die Sünde selbst sind.


[verlinkte Grafik wurde nicht gefunden]


DRACULA

Filme, Bücher, Erzählungen und Legenden machten ihn weltberühmt. Man hat ihm viele Beinamen gegeben; Prinz der Dunkelheit, Vampirfürst, Blutengel, Sohn des Teufels usw. Obwohl Vampire Archetypische Wesen sind, entstand der Fürst der Finsternis erst in der neuen Zeit. So gesehen könnte man Dracula auch als gefallenen Engel der Neuzeit ansehen.
Er hat die Fähigkeit sich in Tiere zu verwandeln, wie den Wolf, die Fledermaus, die Ratte oder tritt als Nebel in Erscheinung und diese magischen Fähigkeiten machen wir uns auch Gedanklich in der schwarzen Magie zu nutze. Eine Ratte ist unauffälliger als ein Wolf. Der Nebel schlüpft durch den kleinsten Spalt usw.
Seine Gabe unter den Menschen zu verweilen und unentdeckt zu bleiben, seine übersinnliche Wahrnehmung, sein Einsetzen telepathischer Kräfte, ja sein ganzes Erscheinungsbild machen den Prinzen der Dunkelheit unheimlich und faszinierend zugleich. Einzigartig und Unsterblich. Obwohl in Draculas Welt, Leben und Tod eine unzertrennbare Einheit bilden und er über dessen bestimmt, so liebt er das Leben und verachtet den Tod.
In der schwarzen Magie wird er eingesetzt als Racheengel, Herzensbrecher und als Toreöffner der nahen Zukunft. Er repräsentiert auch die Vorhersehung.
Um Dracula anzurufen, bedarf es eiskalte Nerven und einen eisernen feurigen Willen. Starkes Selbstbewusstsein und konstante Selbstbeherrschung. Die Proklamation der Vampire ist nichts für zarte Gemüter! Doch sie ist eine starke Motivation, wenn es darum geht den inneren Schmerz zu vernichten. Vergessen wird die Vergangenheit und in den Adern fließt neuer, frischer Lebenssaft.
In der tiefsten Nacht begibt man sich auf einen Friedhof, in Grüften oder auch in frei zugängliche alte Schloss- bzw. Burggewölbe. Ein dementsprechend geschmückter Altar zu Hause tut es auch. Um den Platz einzurichten benötigt man einen Vampirschädel (Imitat), ein umgekehrtes Kruzifix, einen Altardolch, einen Kelch, rote Flüssigkeit (Tomatensaft, Rotwein etc., es sollte dir also schmecken), viele schwarze Kerzen und ein schwarzes Tuch mit der symbolischen Fassung des Fürsten der Finsternis darauf erkennbar (Pentagramm, Drachenemblem).
Die „ Dark Flame “ wird entzündet und um Dracula erscheinen zu lassen, sollte man eine intensive Verbindung schaffen: „ ICH BIN “
Vampirismus, als Form der Schwarzen Magie ist durchaus faszinierend, eindrucksvoll und unheimlich düster.

DRAK

Ein Hausgeist, ein fliegender Kobold, der einen feurigen Schwanz hat. Deswegen nennt man ihn auch „ Kleiner Feuerschweif “. Der Name Drak ist irreführend und hat nichts mit dem eigentlichen Drachen zu tun.
Wer einen Drak im Haus hat, der sollte ihn gut verpflegen. So wird man nie Hunger leiden und das Geld geht einen nicht aus.

ELBEN

Durch die Verfilmung „ Der Herr der Ringe “ erlangten die Elben erst so richtig zu Berühmtheit. Doch sie haben schon früher eine kultische Verehrung genossen und wurden als Geistwesen der Vegetation bezeichnet. Erst die Christianisierung Germaniens machte sie zu Dämonen, die Unheil bringen.
Man unterscheidet die Lichtelben des Himmelreiches und die Dunkelelben des Erdreiches. Beide sind von faszinierender Anmut, glänzender Schönheit und mit übernatürlichen magischen Fähigkeiten ausgestattet. Menschen, die die Gabe haben Unsichtbares zu sehen, entdecken in der Nacht im Wald bald die Lichter, die um die Bäume kreisen, sowie ihre Hügel, die beleuchtet sind.
Man sollte Elben höchsten Respekt zollen, denn Beleidigungen jeglicher Art, rächen sie grausam.

HEKATE

Bedeutet im griechischen; Die Fernwirkende. Als Zauber- und Spukgöttin sendet sie in der Nacht Gespenster aus und sie selbst erscheint als gespenstische Gestalt. Sie ist eine große Zauberin und Herrin vieler Beschwörungen, mit denen man die Seelen der Toten außerhalb der Friedhofsmauern herbeirufen und Liebeszauber bewirken kann.
Hekate erweist sich bei ihren Verehrern als sehr dankbar und beschenkt sie reichlich. Sie erfüllt nahezu jeden Wunsch.
Ein wichtiges Mittel für eine Beschwörung ist die Raute, eine Pflanze die in der Medizin schon Anwendung fand. Nach einer erfolgreichen Beschwörungsformel für Hekate, bindet man eine Raute an ein Hexenpentakel, das aus den Zweigen der Weide oder anderen biegsamen Naturmaterialien geflochten wird. Dann hängt man es zusammen an der Tür, das böse Geister abwehrt.
Um einen erfolgreichen Liebeszauber durchzuführen, beschwört man ebenfalls Hekate. Man nimmt eine Haarlocke der/des Auserwählten, legt sie auf die Raute und beträufelt die Stelle, wo die Haarlocke halten soll, mit Kerzenwachs. Das ganze wickelt man dann in ein Seidentuch, näht es zu und hängt es an das Fenster, um eine Fernwirkung zu erzielen. Alternativ kann man auch andere Gegenstände verwenden und an die Raute binden, wie Bild, Ohrringe, Ringe, handgeschriebener Brief etc. Hauptsache es stammt von der/des Auserwählten. Wichtig sind dabei eine gedankliche Vorstellungskraft und zumindest eine persönliche Begegnung.

KALI

Sie nimmt eine besondere Stellung im hinduistischen Glauben ein. Man verehrt die mehrarmige schwarze Göttin des Todes, der Zerstörung und der Erneuerung. Das beruht auf dem Glauben, das ohne Zerstörung keine Erneuerung stattfinden kann. Leben und Tod bilden eine untrennbare Einheit. Kali repräsentiert auch das satanische Prinzip.
Sie gilt als die schwarze Göttin des Verderbens und wird oft mit dem Feuer in Verbindung gebracht, womit sie auch in der schwarzen Magie Verwendung findet.
In ritueller Anrufung, schreibt man einen Fluch auf einen Zettel mit vollem Namen des Opfers und anschließend verbrennt man ihn. Danach streut man die Ascherückstände aus dem Fenster oder vom Balkon und spricht folgenden Satz aus: „Der Atem der schwarzen Göttin Kali; Der Atem des unendlichen Weltalls, wird die Asche in alle Winde tragen und somit, das von mir gewählte Ziel erreichen!“
Gegen Intrigen, Hintergangenschaft, Ungerechtigkeit, enttäuschter Liebe etc., alles was einen seelischen Schmerz verursacht hat; Da ist Kali ein guter Racheengel.

LILITH

Lilith ist eine Klasse für sich !
Sie ist eine nächtliche Dämonin der Gerechtigkeit und der Unabhängigkeit. Männer und Frauen werden bei ihr gleichgestellt und sie verabscheut Treulosigkeit.
Als erste Frau Adams sollte sie mit ihm in der Missionarsstellung geschlechtlich verkehren. Lilith aber sah dies als Unterwürfigkeit an und wehrte sich gegen die Diskriminierung. Dafür wurde sie in die Unterwelt verbannt, wo sie über ihr aufsässiges Verhalten nachdenken sollte. Von nun an treibt sie zusammen mit den Feldgeistern Se’irim in Ruinen und an wüsten Orten ihr Unwesen.
Lilith ist gut, um sich der Gerechtigkeit Willen, an Treulosigkeit und Hintergangenschaft zu rächen. Auch Intrigen und Scheinheiligkeit werden von ihr gnadenlos bestraft.
Ihr Symboltier ist die Eule. Deswegen, wenn man nachts in den Bäumen eine Eule oder einen Kauz rufen hört, so ist dies der beste Zeitpunkt um Lilith zu beschwören.
Sie ist im Dämonen - Tarot zu finden, als die Karte Lilith - Die Freiheit.

LOKI

Der Trickser. Eine satanische Figur, halb Gott, halb Dämon, der in „Die Legende von Ragnarök“ eine bedeutende Rolle spielt. Er zeugte den Fenris - Wolf und die Midgardschlange. Loki war ein Widersacher und Ankläger gegen die nordischen Götter. Er stiftete immer wieder für Verwirrung und wurde für seine Missetaten von den Göttern an einen Felsen gekettet. Erst zu Ragnarök, das Ende der Welt, wurde er von seinen Fesseln befreit. Surt, der Feuerriese verbündete sich mit Loki und dem Eisriesen. Fenris verschlang den Spalt zwischen Himmel und Erde und die Midgardschlange kam aus der See und speit Gift und umschlang die Erde mit ihren gewaltigen Flanken. Es entbrannte ein großer Krieg der Götter, indem alle außer Surt sterben. Nach dieser Zerstörung ist eine neue Welt geboren und zwei überlebende Menschen hatten unter dem Weltenbaum Schutz gefunden und bevölkerten dann die Erde. Die Söhne der Götter regieren nun die Welt und was einst das Gegensatzpaar Loki und Odin war, ist es jetzt Satan und Gott.
Da aber Götter und dämonische Wesen unsterbliche Seelen verkörpern, so kann man Loki ebenfalls in der Magie einsetzen.
Als Stifter für Verwirrung und als Trickser ist Loki gut, um jemanden einen Streich zu spielen und um jemanden hinters Licht zu führen, auszutricksen.

MEPHISTOPHELES

Die Kurzform ist Mephisto und bedeutet „ Der das Licht meidet “. Er gilt als einer der höchsten Dämonen der Hölle und wird mit dem Teufel selbst gleichgesetzt. In den bildlichen Darstellungen erscheint er als ein Mischwesen aus Mensch und Tier mit Hufen.
Um einen Pakt mit dem Teufel zu schliessen, ist Mephisto genau der richtige. Dazu sucht man sich die Nächte der Vorweihnachtszeit oder die Walpurgisnacht aus. Man sollte sich das sehr gut überlegen, da dieser Vertrag auf Lebenszeit bindend ist. Vernachlässig man die Bindung, kommt er lediglich aus der schwefelhaltigen Wolke hervor, verpasst eine Ohrfeige und fragt: „Hey Kleiner, hast Du unseren Vertrag vergessen“ um einen wieder daran zu erinnern. Sollte man den Pakt jedoch brechen und man bittet Mephisto erneut um Rat und Hilfe, so zieht man sich seinen Zorn zu.
Wozu Mephisto noch gut ist, steht in Goethes Meisterwerk „ Faust “ beschrieben.

PAN


Im eigentlichen Sinne ist es Satan, der auf seinen Reisen in den Olymp kam, um Gottes Befehl den Menschen anzubeten, den Satan überdenken sollte. Pan wird als Halbgott mit Bockshörnern und Ziegenbeinen verstanden und lebte in Arkadien. In der griechischen Mythologie gilt er als Walddämon und Schutzgeist der Hirten, den man in der Mittagsglut fürchtete, da er Menschen, die ihm keinen Unterschlupf gewährten, in Schrecken versetzte.
Als Schutzpatron des Waldes rettet er Tiere aus den Fallen, verhilft Pflanzen zu neuem Leben und bringt Kinder, die sich im Wald verirrt haben, wieder auf sicheren Wegen.
Nach ihm wurde auch die Panflöte genannt, wo er am Tage darauf spielte, doch in der Nacht war seine unersättliche Gier nach Sex so groß, das er alles bestieg.
Pan hat verschiedene Eigenschaften. Um ihn zu rufen, sollte man folgende Regel beachten. „ Höre zu was er Dir sagt und befolge seinen Rat und hinterfrage ihn nicht ! Beleidigt und verärgert, wird er Dir nie wieder die Hand reichen ! “
Er inspiriert unbegabte Musiker zu neuen Ideen. Auch lernt man durch ihn, die Faune und Waldgeister kennen. Heilkräfte werden ihm nachgesagt, besonders in der Anwendung mit der Alraune ( Wurzel mit menschenähnlicher Gestalt ).
In den Erzählungen heisst es, dass Pan tot sei, dies ist aber nicht korrekt. Überdrüssig von den Intrigen und Kabalen der Götter des Olymps, verließ Pan ganz plötzlich und heimlich das Land. Womit die Todesbotschaft des Pan erklärt wird.

SHIVA

Er ist im Hinduismus der Gott des Lebens, aber auch der Zerstörung. Bei den Tantrikern heißt es, das Shiva ohne die Göttin Kali, leblos wäre. In der Tat werden die beiden Gottheiten oft zusammen in Gemeinsamkeit dargestellt. Shiva ist auch der Schutzpatron der Tiere. Somit ruft man ihn an, um den Tierquäler zu bestrafen.

SUCCUBUS

Geflügelte wunderschöne weibliche Dämonen, die mit ihrer honigsüssen Stimme Männer verführen und mit ihnen geschlechtlich verkehren. Dies hat aber zur Folge dass sich die Männer kaum noch für menschliche Frauen interessieren oder in einer sexuellen Besessenheit geraten.
Oft arbeiten die Succubus mit den Irrlichtern zusammen. Die Irrlichter sind sozusagen die Fallensteller, die unvorsichtige Männer in eine Falle locken oder zum Berghang führen, wo sie dann hinab fallen und von den fliegenden Dämoninnen aufgefangen werden. Kommt ein Mann hinter dem Trick oder verweigert er den Beischlaf, so bekommen die Irrlichter den Auftrag ihn in das Moor zu führen, wo die Männer dann versinken.
Der einzige Schutz ? Nicht jedem Licht folgen, das einem gezeigt wird, besonders nicht in der Nacht !

UNDINE

Undinen sind naturgebundene weibliche Wassergeister. Sie sind stets bestrebt, die Seele eines Menschen aufzunehmen, indem sie mit ihm eine Ehe eingehen. Sollte man mit ihr eine Ehe eingehen, so ist man an dieses Geschöpf gebunden. Sucht sich ein Mann eine andere Frau oder wird der Undine untreu, so muss sie sterben. Doch die Seele des Menschen nimmt sie mit und der Mensch ist somit seelenlos und unglücklich bis zum Ende seines Lebens. Besonders Wassermann-, Fische- und Krebsgeborene sind empfänglich und geben schnell dem lieblichen Gesang und dem hübschen Erscheinungsbild der Undinen nach.

Man sagt: „ Wenn man am Ufer eines Gewässers einschläft und das Gesicht ist ganz nass, obwohl keine Regenwolke am Himmel zu sehen ist, dann hat Dich eine Undine besucht, um Deine Seele zu testen. “

powered by Beepworld