Räuchern

Räuchern

Beim verräuchern von Räucherwerk lassen wir uns vom Zauber der Düfte in fremde Welten forttragen, lassen Trauer und Schmerz hinter uns, um neue Wege zu gehen. An dieser Stelle möchte ich dir ein wenig von der Magie der einzelnen Räucherungen berichten und dein Gespühr für diese Harze schüren.
Jede Räucherung wirkt anders auf jeden Menschen - Daher empfehle ich dir dich bewusst mit jedem Harz auseinanderzusetzen und deine eigene Beziehung zu ihm aufzubauen.
Dies geht am Besten, indem du zunächst ein Harz einzelnd verräucherst und dir dafür mindestens 20 Minuten Zeit nimmst. Kannst du einen Duft im wahrsten Sinne des Wortes "nicht riechen", dann kann dies ein Zeichen dafür sein, dass du noch nicht bereit für ihn bist oder seine Qualitäten momentan nicht benötigst.

* Benzoe Siam * - Balsam für die Seele

Synonyme:
wohlriechender oder süsser
Herkunft:
Benzoe Siam wird vom Styraxbaum, der zirka 20 Meter hoch werden kann, gewonnen. Insgesamt existieren ungefähr 120 verschiedene Unterarten. Der Styraxbaum gedeiht vor allen Dingen in den tropischen Ländern Asiens. So wird der Großteil des Benzoe Siam Harzes in Laos, China, Kambodscha, Vietnam und Thailand geerntet. Zur Gewinnung des Harzes werden bevorzugt Bäume genutzt, die in 1200 bis 1500 m Höhe wachsen und ein Alter von mindestens 6 bis 10 Jahren erreicht haben. Diese werden durch Schnitte sowie Klopfen zur Harzausschüttung angeregt. Nach der Erhärtung des Harzes wird dieses dann gesammelt. Das zuerst austretende sehr helle Harz gilt auf Grund seiner schlechteren Qualität als Ausschussprodukt.
Duftbeschreibung:
Benzoe Siam verströmt beim Verräuchern einen warmen, sinnlichen, weichen sowie balsamischen Duft. Zudem entfaltet sich ein fein süßliches Vanillebouquet.
Duftnote:
Basis- und Herznote
Traditionelle Verwendung:
Benzoe Siam gehört insbesondere im asiatischem Raum zu den wichtigsten Räucherwerken und ist Bestandteil vieler Räucherstäbchen. Bei moslemischen wird es noch heute eingesetzt, um Seelen ihren Weg zum Himmel zu weisen. In Ägypten nutzte man dieses Harz als wertvollen Bestandteil von Salben und Parfümen. In Europa wurde Benzoe Siam unter anderem als Wundbalsam und Tinktur bei Hautkrankheiten eingesetzt.
Wirkung:
Benzoe Siam lenkt unser Augenmerk und unsere Energie von der äußeren Ebene, unserem täglichen Leben, auf unser Inneres und verbindet uns mit ihm. Es wirkt auf uns Menschen entspannend und beruhigend. Die Sorgen sowie Ängste, der Druck und Stress des Tages werden vom sanften Duft zärtlich fort getragen, sodass wir uns wieder öffnen und aufatmen können. Benzoe Siam unterstützt uns zudem dabei einen harmonischen Ausgleich der Energien in uns zu schaffen. Daher eignet sich dieses Harz auch hervorragend als Abendräucherung.
Sein sanfter und feiner Geruch dringt in uns ein und vermittelt uns ein Gefühl von Geborgen- sowie Sicherheit. Er tröstet und mildert seelischen Schmerz. Daher wird Benzoe Siam unter anderem bei Traurigkeit und Niedergeschlagenheit eingesetzt. Auch Depressionen können durch dieses Räucherwerk gemildert werden.
Mit der Unterstützung von Benzoe können leichter Brücken zu Seelen errichtet werden. Besonders bei der Kontaktaufnahme mit Verstorbenen soll dieses Harz die Arbeit erleichtern und intensivieren.
Zudem kann uns dieser Duft Zugang zu den eigenen inspirativen Bereichen unseres Inneren gewähren. So regt Benzoe Siam unsere Fantasie und Kreativität an. Aus diesen Gründen kann dieses Harz bei künstlerischen Tätigkeiten unterstützend verräuchert werden.
Auch die sinnlichen Aspekte des Benzoeduftes werden sehr geschätzt. Er verbreitet eine romantische Atmosphäre, die dazu einlädt Träume zu verwirklichen.
Räucherhinweise:
Benzoe Siam wird in erster Linie in Kombination mit anderen Harzen, Hölzern sowie Kräuter verräuchert. Möchte man es in Einzelräucherungen einsetzten, solle man das Harz zunächst in einem Mörser zerkleinern und lediglich in kleinen Priesen verwenden. Hierdurch wird vermieden, dass durch eine Überdosierung beißender Qualm entsteht. Nach dem Verräuchern verweilt der Benzoeduft noch lange im Raum.
Ebene: Gefühlsebene
Element: Wasser
Chakra: Sakralchakra

* Burgunderharz * - die heilenden Kräfte des Waldes

Synonyme:

Fichtenharz, Waldweihrauch, Scharrharz, Welsche Tanne, Bergzirbelbaum, Burgunderpech
Herkunft:
Burgunderharz wird von unserer heimischen Fichte, die 50 bis 70 Meter hoch werden kann, gewonnen. Diese ist ein Nadelbaum, welcher zu den Kieferngewächsen gehört, und in Europa (aber auch anderen Kontinenten) gedeiht. Burgunderharz kann für den privaten Gebrauch sehr gut selbst gesammelt werden. Zur kommerziellen Gewinnung des Harzes werden die Fichten im Frühling senkrecht angeschnitten oder angebohrt. Das flüssige Harz läuft dann in Vertiefungen oder angebrachten Behältern.
Duftbeschreibung:
Burgunderharz verströmt beim Verräuchern einen kräftigen sowie grünen Duft, der sehr stark an einen dunklen Fichtenwald (woher kommt das nur ?;-) ) erinnert. Es entfaltet ein würziges und leicht süßliches Bouquet.
Traditionelle Verwendung:
Aufgrund seiner desinfizierenden Wirkung wurde Burgunderharz bereits im Mittelalter als Räucherung gegen Seuchen eingesetzt und war Bestandteil von Heilsalben. Langezeit wurde es als kostengünstige Alternative für Olibanum (Weihrauch) genutzt.
Wirkung:
Der Rauch von Fichtenharz wirkt keimtötend und ist daher in der Lage Raumluft zu desinfizieren. Es kann Krankheitserreger aber auch negative sowie belastende Energien vertreiben. Dementsprechend kann Burgunderharz hervorragend als Reinigungsräucherung eingesetzt werden. Dieses Räucherwerk wirkt zusätzlich kräftigend und stärkend. Es unterstützt uns dabei neue Energien aufzubauen und uns schneller zu erholen. Daher eignet sich Fichtenharz auch als Heilräucherung. Die Kombination der reinigenden sowie stärkenden Eigenschaften des Waldweihrauches macht ihn zu einem interessanten und hilfreichen Partner, wenn es darum geht altes oder „ krankes “ hinter sich zu lassen, viel Kraft zu schöpfen um neue Wege zu gehen und zu gesunden.

Des Weiteren beruhigt und klärt der Duft von Burgunderharz unseren Geist. Aus dieser Position innerer Ruhe sind wir dann in der Lage neuen Mut und Kraft zu schöpfen, um gezielt auf störende Einflüsse reagieren zu können. So dient Fichtenharz auch als Schutz vor negativen Energien.

Räucherhinweise:
Fichtenharz kann man relativ leicht in unseren Breitengraden finden und sammeln. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass das Harz vor der ersten Verwendung gut ein Jahr getrocknet wird.
Möchte man Burgunderharz auf einem Sieb verräuchern sollte man äußerst vorsichtig vorgehen, da es äußerst schnell sehr dünnflüssig wird und sich leicht entzündet.
Da die Rauchentwicklung beim Verräuchern von Fichtenharz sehr hoch ist, sollte man es im Freien verwenden.
Element: Luft

* Colophonium * - der frische Wind

Synonyme:

Kiefernharz, Kolophonium, Geigenharz
Die Bezeichnung Colophonium für Kiefernharz leitet sich aus dem Namen der libyische Stadt Kolophon ab. Diese war in der Antike für die Herstellung dieses Harzes bekannt.
In unseren Breitengeraden kennen wir Colophonium als Mittel um Geigenbögen zu behandeln. Daher wird es auch „Geigenharz“ genannt.
Herkunft:
Colophonium wird von unserer heimischen Kiefern, die 30 bis 40 Meter hoch werden kann, gewonnen. Insgesamt existieren ungefähr 100 verschiedene Unterarten dieses Nadelbaumes. Kiefern gedeihen nahezu auf der ganzen Erde. Colophonium kann für den privaten Gebrauch, wie Burgunderharz, sehr gut selbst gesammelt werden. Zur kommerziellen Gewinnung des Harzes werden die Kiefern senkrecht angeschnitten. Das flüssige Harz läuft dann in Vertiefungen oder angebrachten Behältern.
Heute entsteht Colophonium hauptsächlich durch Destillation von Kiefernbalsam. Den Destillationsrückständen wird durch Hitze das restliche Wasser solange entzogen, bis eine harzige Masse übrig bleibt.
Duftbeschreibung:
Kiefernharz verströmt beim Verräuchern einen warmen sowie balsamischen Duft. Es entfaltet ein frisches und leicht zitroniges Bouquet.
Traditionelle Verwendung:
Vermutlich wurden bereits in der Mittelsteinzeit mit Kiefernharz getränkte Rinde in Lagerfeuern verräuchert.
Wirkung:
Der Duft von Kiefernharz wirkt reinigend und desinfizierend. Daher wird es als Reinigungsräucherung eingesetzt. In erster Linie wird Colophonium jedoch gegen negative Energien und als Schutz vor allem Übel sowie Bösen verwendet. Die Räucherung soll dafür Sorge tragen, dass diese Kräfte zurück zu ihrem Ursprungsort geschickt werden. Zudem soll dieses Harz wärmend sowie aufbauen und stärkt unsere Abwehrkräfte stärken.
Der Duft der Kiefer öffnet und klärt den Geist. Er wirkt sich positiv auf die innere Harmonie aus. Dieses Räucherwerk kann dafür sorgen, dass sich überreizte Nerven entspannen und man zur Ruhe kommt. Daher kann Colophonium besonders für gestresste und rastlose Menschen hilfreich sein.
Räucherhinweise:
Da die Rauchentwicklung beim Verräuchern von Kiefernharz sehr hoch sein kann, sollte man es im Freien verwenden.
Element: Luft


* Dammar * - das Licht der Lebensfreude

Synonyme:
Damar, Katzenaugenharz
Auf malaiisisch bedeutet Dammar „ Licht “, was ein Hinweis auf seine stark lichtbrechende Eigenschaft sein kann. Auch die deutschsprachige Bezeichnung „Katzenaugenharz“ weißt hierauf hin.

Herkunft:
Dammar wird vom Dammarbaum, der zur Familie der Zweifruchtgewächsen gehört, gewonnen. Der Baum gedeiht in Indien und Südostasien. Dammar wird oftmals als Sammelbegriff für verschiedene Harze aus diesem Teil der Erde verwendet. Zur Gewinnung des Harzes werden die Bäume durch Schnitte zur Harzausschüttung angeregt. Nach der Erhärtung des Harzes wird dieses dann gesammelt.
Duftbeschreibung:
Ich persönlich liebe den Geruch von Dammar. Es verströmt beim Verräuchern einen hellen, transparenten und klaren Duft. Zudem entfaltet sich ein frisches Zitronenbouquet.
Wirkung:
Dammar findet vor allen Dingen als Reinigungs- und Schutzräucherung Verwendung. Hierbei wirk das Harz klärend und entspannend. Dammar ist wahrlich ein „Lichtbringer“, denn sein Duft erhellt das Gemüt und vertreibt Trübsinn sowie Schwermut. Die dunklen Aspekte unserer Seele und unseres täglichen Seins werden mit einer gehörigen Portion Frische und Lebensfreude aufgemischt. Auch Depressionen können durch dieses Räucherwerk vermindert werden. Dammar verbreitet für mich immer die Botschaft, dass das Leben und die Welt zu schön ist, als dass man seine Zeit traurig und alleine verbringt.
Zudem soll Katzenaugenharz die eigene Wahrnehmung stärken und Hellsichtigkeit fördern. Daher eignet es sich besonders in Verbindung mit Mastix und Styrax als Unterstützung bei Visionsreisen und Orakelarbeiten.
Außerdem soll durch Dammar die Kontaktaufnahme mit anderen Wesenheiten, insbesondere Lichtwesen, erleichtert werden.
Räucherhinweise:
Da die Rauchentwicklung beim Verräuchern von Dammar sehr hoch sein kann, sollte man es im Freien verwenden.Ebene: Geistebene
Element: Luft
Chakra:
Wurzelchakra

* Drachenblut * - der Atem des Drachen

Synonyme:
Rotangharz, Indisches Zinober, Sumatra-Drachenblut
Herkunft:
Drachenblut wird von der Drachenblutpalme, die zur Familie der Palmengewächse gehört, gewonnen. Die Palme gedeiht in den sumpfigen Gegenden Hinterindiens auf Sumatra, Borneo, Java und den Molukken. Die Früchte der Drachenblutpalme sind von Schuppen umgeben, zwischen denen das Harz austritt. Dieses wird gesammelt und gereinigt, um anschließend zu Kugeln oder Stangen zusammengeschmolzen zu werden.
Duftbeschreibung:
Drachenblut gehört zu jenen Harzen, bei denen die Wirkung im Vordergrund steht, da der Geruch nicht wirklich unserer Nase schmeichelt. Es verströmt beim Verräuchern einen herben, würzigen sowie holzigen Duft. Es entfaltet ein recht brenzliges und kratziges Bouquet.
Wirkung:
Drachenblut wird seit jeher mit Blut und Feuer assoziiert. Es verfügt über ungeheure Kräfte. Das geheimnisvolle Rotangharz ist in der Lage sehr negative Energien zu neutralisieren und wird daher gerne in Schutz- und Reinigungsräucherungen verwendet. Besonders bei Austreibungen und im Einsatz gegen „böse“ Geister sowie Dämonen wird dieses Harz verwendet. Auch bei Ritualen zur Abwehr von negativen Kräften und Flüchen kann Drachenblut sehr hilfreich sein.
Generell verleiht es Räuchermischungen mehr Kraft, wirksamkeit sowie Intensität und unterstützt so die Eigenschaften verwendeten Zutaten.
In Liebesräucherungen und sinnlichen Mischungen verleiht Drachenblut dem ganzen ein wenig „ Pep “ und Gehalt.
Räucherhinweise:
Drachenblut sollte man immer in Mischungen und gering dosiert verräuchern. Bei diesem Harz gilt, dass oftmals schon eine Messerspitze genügt. Als Einzelräucherung verursacht es sehr starken dunklen Rauch, der ein bisschen verbrannt riecht.
Drachenblut kann man auch in geringen Mengen ins Badewasser geben, um sich so von negativen Energien zu reinigen.
Ebene: Körperebene
Element: Feuer
Chakra: Sakralchakra


* Burgunderharz * - die heilenden Kräfte des Waldes

Synonyme:
Fichtenharz, Waldweihrauch, Scharrharz, Welsche Tanne, Bergzirbelbaum, Burgunderpech
Herkunft:
Burgunderharz wird von unserer heimischen Fichte, die 50 bis 70 Meter hoch werden kann, gewonnen. Diese ist ein Nadelbaum, welcher zu den Kieferngewächsen gehört, und in Europa (aber auch anderen Kontinenten) gedeiht. Burgunderharz kann für den privaten Gebrauch sehr gut selbst gesammelt werden. Zur kommerziellen Gewinnung des Harzes werden die Fichten im Frühling senkrecht angeschnitten oder angebohrt. Das flüssige Harz läuft dann in Vertiefungen oder angebrachten Behältern.
Duftbeschreibung:
Burgunderharz verströmt beim Verräuchern einen kräftigen sowie grünen Duft, der sehr stark an einen dunklen Fichtenwald (woher kommt das nur ?;-) ) erinnert. Es entfaltet ein würziges und leicht süßliches Bouquet.
Traditionelle Verwendung:
Aufgrund seiner desinfizierenden Wirkung wurde Burgunderharz bereits im Mittelalter als Räucherung gegen Seuchen eingesetzt und war Bestandteil von Heilsalben. Langezeit wurde es als kostengünstige Alternative für Olibanum (Weihrauch) genutzt.
Wirkung:
Der Rauch von Fichtenharz wirkt keimtötend und ist daher in der Lage Raumluft zu desinfizieren. Es kann Krankheitserreger aber auch negative sowie belastende Energien vertreiben. Dementsprechend kann Burgunderharz hervorragend als Reinigungsräucherung eingesetzt werden. Dieses Räucherwerk wirkt zusätzlich kräftigend und stärkend. Es unterstützt uns dabei neue Energien aufzubauen und uns schneller zu erholen. Daher eignet sich Fichtenharz auch als Heilräucherung. Die Kombination der reinigenden sowie stärkenden Eigenschaften des Waldweihrauches macht ihn zu einem interessanten und hilfreichen Partner, wenn es darum geht altes oder „krankes“ hinter sich zu lassen, viel Kraft zu schöpfen um neue Wege zu gehen und zu gesunden.
Des Weiteren beruhigt und klärt der Duft von Burgunderharz unseren Geist. Aus dieser Position innerer Ruhe sind wir dann in der Lage neuen Mut und Kraft zu schöpfen, um gezielt auf störende Einflüsse reagieren zu können. So dient Fichtenharz auch als Schutz vor negativen Energien.
Räucherhinweise:
Fichtenharz kann man relativ leicht in unseren Breitengraden finden und sammeln. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass das Harz vor der ersten Verwendung gut ein Jahr getrocknet wird.
Möchte man Burgunderharz auf einem Sieb verräuchern sollte man äußerst vorsichtig vorgehen, da es äußerst schnell sehr dünnflüssig wird und sich leicht entzündet.
Da die Rauchentwicklung beim Verräuchern von Fichtenharz sehr hoch ist, sollte man es im Freien verwenden.
Element: Luft

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