Hexen

 

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Erst mal, eine Hexe wird man nicht, eine Hexe ist man. Das soll jetzt nicht heißen, dass man irgendwelche Fähigkeiten haben muss, wie hellsichtig sein oder Gegenstände durch die Luft fliegen zu lassen, sondern es ist eine bestimmte Art zu denken. Das ist schwer zu beschreiben und um ein genaues Bild zu bekommen, sollte man sich hier ein wenig umschauen und mitlesen und vor allem die vielen Hexenseiten im Netz ein bisschen durchstöbern, da findet man sehr viel Infos !
Die einen machen viele Rituale, es gibt welche die sehr festgelegte Glaubensvorstellungen haben, andere sehen das Hexentum einfach als Lebensphilosophie und arbeiten kaum mit Magie. Es gibt nur einen, der euch sagen kann, was richtig und was falsch für euch ist, und das seid ihr selbst !

Ich bin keine Hexe und würde sowas auch nie machen,
denn eines solltet ihr nie vergessen: 
Wenn man einen Zauber ausführt, wird er doppelt auf einen zurückfallen !

    
Ist Hexe sein immer eine Religion ?

Nein ! Keineswegs. Es gibt unter uns sehr viele, die den " alten Weg " gehen und damit die alte Heidenreligion meinen, die lange Zeit vor dem Christentum in Europa herrschte. Sie glauben an verschiedene Götter und insbesondere an die Göttin und ihren Partner, den gehörnten Gott. Darauf basieren auch die Hexenfeiertage. Doch dies ist kein Muss ! Es gibt in jeder Religion Hexen.

Es gibt tausend verschiedene Definitionen von Hexe und tausend verschiedene Arten, diesen Weg zu gehen. Nur eines haben wohl alle gemeinsam: sie arbeiten mit Magie und sehen Dinge, die nicht jeder sehen kann. Sie haben sich ein Wissen angeeignet, das Menschen helfen kann, wie z.B.. Hellsehen, Heilen, das Abwenden von negativen Energien und viel mehr. Sie kommunizieren mit Toten und Geistwesen, erkennen Krankheiten, sehen Unglück, das noch nicht eingetroffen ist, voraus und viel mehr. Sie tragen sehr viel Verantwortung. Gewisse missbrauchen ihr Wissen auch und arbeiten mit schwarzer Magie. Dennoch sind sie Hexen. Unter Hexen gibt es genauso viel böse und gute Menschen wie unter Bankangestellten.

Auch wenn das Christentum Hexen verdammt und als teuflisch ansieht, gibt es sehr wohl christliche Hexen, vor allem in den südlichen Bereichen Europas. Das eine muss das andere nicht ausschließen. Oder man denke an die Hexen in Afrika, die innerhalb den afrikanischen Heidenreligionen leben. Überall auf der Welt gibt es Hexen / Heiler / Medizinmänner / weise Frauen / Magier.

Diejenigen, die das Hexentum eher als neuheidnische Religion ansehen, gehören einer immer populärer werdenden Richtung an. Diese, wie auch z.B.. die Wicca, die ebenfalls wieder eine Richtung für sich darstellen, arbeiten wenig mit Magie.

Der alte Weg / die Heidenreligion

Durch den Sumpf der Unsicherheit watest Du, knietief eingesunken in Versprechungen und Halbwahrheit, in der klebrigen Masse der Lügen und Eingrenzungen. Es versucht, Dich hinabzuziehen in den Morast aus Abhängigkeit und Unsicherheit. Überall siehst Du leuchtende Augen in der Dunkelheit, alle machen Dir Versprechungen. 'Komm zu mir, ich rette Dich und " Bei mir findest Du die Erleuchtung " flüstert es. " Gehe meinen Weg und jede Unsicherheit wird von Dir weichen " oder " Mein Weg ist der einzige, alle anderen sind Teufel die Dich verführen wollen " hörst Du. Aber Du traust Ihnen nicht, zu oft wurdest Du enttäuscht, zu selten war es das, was Du glauben kannst. Die Augen wirken unheimlich auf Dich, bedrohlich, unehrlich. Aber die leeren Pfade sind auch nicht einladender, kein Wegweiser sagt, wohin sie führen, nur selten siehst Du jemanden einen dieser Pfade gehen.

Wenn es Dir so oder ähnlich geht und Du nicht weißt, welcher Weg für Dich der richtige ist oder ob Du den Stimmen vertrauen sollst, die Dich rufen dann lies weiter. Denn dieser Text soll Dir zumindest einen der Wege etwas beleuchten und Dir ein kleiner Wegweiser sein, dass Du entscheiden kannst, ob Du gehen willst.

Dieser Weg ist der alte Weg, der Weg der Hexen, der alten Religion.
Was hier zu lesen ist, ist selbstverständlich nur meine Meinung, das will ich in dieser Deutlichkeit sagen, weil es ebenso viele Interpretationen des alten Weges gibt, wie es Hexen gibt. Es gibt keine festgeschriebenen Regeln bis auf eine:

Tu was Du willst, solange es niemandem schadet !

Das klingt einfach, klingt nach Anarchie, ist aber nicht ganz trivial. Denn um das zu tun, was man will, muss man zunächst einmal wissen, was man will. Na klar, man will Geld ausgeben, man will vielleicht nackt durch die Fußgängerzone laufen oder mal einen Bungeesprung wagen aber um solche Wünsche geht es in dem Gesetz nicht.

Die Frage nach dem was Du willst, setzt viel tiefer an, sie betrifft Dein gesamtes Leben, Deine Welteinstellung, Deine Haltung nach aussen. Das Gesetz fragt danach, wie Du Dein Leben leben willst.

Dazu kommt natürlich der Zusatz, " solange es niemandem schadet." Das ist sehr wichtig, denn wenn Du den Weg der Hexen gehen willst, dann heisst das, anderen zu helfen, mit Rat und Tat beizustehen, auch wenn die Welt es nicht dankt.

Ich teilte den Schmerz mit Mensch und Tier,
ich war immer hilfreich und gut.
Ich gab allen Trost und neuen Mut,
half mit Kräutern und heilender Hand.
Ich litt mit den kleinsten hilflos Getier,
ich wohnte ja selbst allein.
Lies Hasen und Katzen zu mir herein,
die Verstossenen an meinem Herd.
Mein genügsames Leben war allen bekannt,
doch keiner war mir hold.
Sie glaubten mich in des Teufels Sold,
ich wurde die Hexe genannt.
Als ihnen ein Hagel die Ernte zerschlug,
eine Krankheit ihr Kind befiel,
ward ich vertrieben mit Schimpf und mit Schand
gehängt und lebendig verbrannt.

    
Dieser Vers soll Dich nicht erschrecken aber doch zeigen, dass die Menschen an sich es vorziehen nicht zu denken und lieber töten oder verscheuchen, was sie nicht verstehen. Sei Dir im Klaren darüber, dass der Weg der Hexen ein beschwerlicher ist und viel Arbeit und Lernen, Schmerz und Verlust in sich birgt, aber auch sehr viel Erkennen und Freude, Wissen und Liebe, Verstehen und Trost.

Dass Du nun an diesem Scheideweg stehst und Dich der Frage gegenüber siehst, welchen Weg Du jetzt gehen willst, zeigt schon, dass Du wohl nicht zu jenen Menschen gehörst, die blind glauben, was ihnen vorgesetzt und mit der Ausrede 'ich hab doch keine Zeit für so was' ihre Angst vor sich selbst und der Wahrheit zu verbergen suchen.

Was bedeutet es, den alten Weg zu gehen ? Was ist es, das ihr glaubt ? Warum soll es sich lohnen, wenn dieser Weg so voller Steine ist ? All diese Fragen sehe ich in Dir aufsteigen und ich werde versuchen, sie zu beantworten.

Nun, ob es sich für Dich lohnt, diesen Weg zu gehen weiß ich nicht, das kann Dir nur einer beantworten und das bist Du selbst. Viele haben angefangen, als Hexe zu leben, aber viele haben auch schnell aufgegeben, als sie merkten, dass der alte Weg steinig ist und man an sich selber arbeiten muss. Als sie merkten, dass sie nicht perfekt sind und dass sie lernen müssen. Drum lausche in Dich hinein, hörst Du in Deinem Inneren eine Stimme, spürst Du, dass Du eine Hexe bist? Denn man wird nicht Hexe, das ist nichts was man werden muss, sondern man ist es schon immer gewesen, muss es nur wiederentdecken, sich erinnern. Wenn Du diese Stimme nicht hörst, kann es natürlich auch sein, dass sie nur leise und verschüttet ist. Wenn Du aber nur Hexe sein willst, weil Du es cool findest oder denkst, es sei eine Elite, zu der Du gehören willst dann wirst Du wahrscheinlich schon bald aufgeben und einen leichteren, festgetretenen Weg gehen.
Wenn Du aber diese Stimme hörst, dann gehe den Weg weiter und Du wirst wahrscheinlich entdecken, dass es genau das ist, was Du schon so lange entbehrt hast.

Unser Glauben basiert auf dem Grundsatz, dass alles eins ist. Alle Menschen, Tiere, Pflanzen, Berge, Ozeane, Kontinente, Wolken, Planeten, Sterne, ganze Galaxien, sind eine Einheit. Wir alle zusammen sind Eins, und dieses Eins nennen wir Große Göttin oder Große Mutter. Alle anderen Götter und Göttinnen des Paganismus ( ein anderer Begriff für das Heidentum ) sind nichts anderes als einzelne Aspekte der Großen Göttin, verschiedene Manifestation der Kraft im Bewusstsein der Menschen. An dieser Stelle teilen sich natürlich die Meinungen, und dies ist nur eine von vielen.

Da diese Göttin ( ja, ich nehme gerne die weibliche Form, den Aspekt des Schöpfenden, Beschützenden ) alles ist, trägt jeder einzelne von uns, jedes Tier und jede Pflanze, jeder Stein und jeder See das Göttliche in sich. So lässt sich auch das Gesetz verstehen, schade niemandem, denn dadurch schadest Du der Gesamtheit und letztlich Dir selbst.
Wir versuchen, das Göttliche in uns wiederzuentdecken, zu beeinflussen und es in unser Leben zu integrieren. Wir versuchen, unser Leben nach dem Göttlichen zu richten, die Magie zu leben und die Magie in allem wiederzufinden, sei es in dem Lachen eines Kindes oder in dem Rauschen eines Wasserfalles. Wenn sich das jetzt zu abgehoben anhört, dann lass es einfach so stehen. Wenn Du den alten Weg gehst, wirst Du wahrscheinlich bald wissen, was ich meine.

Aber sei Dir klar darüber, dass es kein leichter Weg ist, Du musst Dich mit Deinem grössten Kritiker auseinandersetzen - mit Dir selbst. Du wirst viel Schmerz und viel Leid erleben, Du wirst viel Kritik aushalten müssen aber auch viel verstehen, was Dir vorher unbekannt war. Wirst von vielen Menschen, die nicht verstehen, was Du tust angegriffen werden aber auch sicherer werden. Du wirst 'Freunde' verlieren aber neue gewinnen, auch solche, an die Du vorher nie dachtest.



Wie gesagt, ich weiß nicht, ob der Aufwand für Dich akzeptabel ist, unterschätze ihn nicht. Das musst Du schon selber entscheiden. So, nun lasse ich Dich wieder allein im Sumpf und werde Dich auch nicht zu einem der Wege führen, hoffe aber Dir den einen Weg ein wenig beleuchtet zu haben. Entscheiden musst Du selber und wenn Du einen Weg eingeschlagen hast, heißt es natürlich nicht, dass Du ihn auch bis zu Ende gehen musst - das wird die Zeit zeigen. Auch wird es niemanden geben, der Dich auf dem Weg führt, Dich lehrt und unterweist denn dieser Weg ist Deiner. Er ist viel mehr eine grobe Richtung, die Du gehen kannst, denn Deinen Weg musst Du erst selber bauen. Dann geht er auch in die Richtung, die Du willst. Wie gesagt, so viele Hexen es gibt, so viele Wege gibt es auch. Auf langen Strecken gleichen sie sich aber dennoch sind die Wege unterschiedlich.

Es gibt ein ganz bestimmtes Erscheinungsbild, welches einer Hexe nachgesagt wird. In den Volksüberlieferungen finden wir die Vorstellungen, daß sie eine lange Nase, eine knochige Gestalt, Male im Gesicht und leuchtende Augen besitzen. Diese Vorstellungen sind nicht aus der Luft gegriffen oder einfach nur Dämonisierungen der Hexen, sondern beruhen auf der Erfahrung, daß unter den Hexen ein ganz bestimmter Frauentypus sehr häufig auftritt. Dieser Typus wird in der heutigen Homöopathie als Sepia - Frau bezeichnet. Die Sepia - Frau wird folgendermaßen beschrieben:

Sie ist die weise Frau, die Intuitive, hat heilende Kräfte und eine magische Aura. Sie läßt sich nicht gerne in die Rolle des Hausmütterchens drängen, sondern liebt die Freiheit, ist intelligent und kultiviert, von einem Hauch von Mystik umgeben, ernsthaft und feinfühlig. Sie ist eher knochig, das Gesicht lang und eckig, die Nase lang, Taille und Hüften schlank, das Haar meist lang. Sie hat eine gelbliche Haut, eine stärkere Körper- und Gesichtsbehaarung, Muttermale im Gesicht, tiefliegende Augen mit dunklen Ringen und einen mysteriösen Ausdruck. Man kann ihre Erscheinung als " hexenhaft " bezeichnen. Im Horoskop sind Neptun und Venus betont.

Auch zur Kleidung der Völven, Seidfrauen und Hexen gibt es einiges an Überlieferungen. Die Seidfrauen streifen bei manchen ihrer Zauberhandlungen und bei den Vollmondfesten alle Kleider ab und lösen ihr Haar auf; so können die magischen Kräfte von Himmel und Erde ungehindert durch sie fließen. Außerhalb der Zaubertätigkeiten, z. B. bei den Jahresfesten, tragen sie oftmals eine altüberlieferte Tracht, die immer aus natürlichen Stoffen bestehen sollte, am besten aus Leinen oder im Winter aus Wolle. Auch Baumwolle ist zulässig. Seit alten Zeiten tragen die weisen Frauen, die Völvas, einen dunkelblauen Mantel, der ein Attribut der Göttermutter Frija und Allvater Wodans ist. Schon in der Saga von Erich dem Roten trägt die Völva einen solchen Mantel; dieser ist am Saum mit Edelsteinen besetzt. Hier die ausführliche Beschreibung der Völven-Tracht:

Sie trug einen blauen Mantel mit Spangen. Der war am Saum mit kostbaren Steinen besetzt. Um den Hals hatte sie Glasperlen. Auf dem Haupt trug sie eine Haube von schwarzem Lammfell, innen mit weißem Katzenfell gefüttert. In der Hand hielt sie einen Stab mit einem Knauf oben. Der war mit Kupfer eingelegt, oben am Knauf aber in Steine gefaßt. Um den Leib hatte sie einen Gürtel mit Zündschwamm, und daran hing ein großer Lederbeutel, in dem sie die Zaubermittel trug, die sie für ihre Weissagungen benötigte. Sie hatte an ihren Füßen zottige Kalbfellschuhe mit langen und starken Riemen sowie großen Messingknöpfen an deren Enden. An den Händen aber Handschuhe aus Katzenfell, die innen weiß und zottig waren ... Sie hatte einen Messinglöffel und ein Messer mit einem Griff aus Walroßzahn, an diesem zwei Kupferringe.

Der hier erwähnte Stab hieß völr, und nach diesem wurden die Seherinnen auch Völvas genannt. Den blauen Mantel trägt auch die zauberkundige Geirrid in der Eyrbyggja Saga.

Nach dem Volksglauben besteht die Tracht der Hexen aus einem dunkelblauen Kleid oder einem blauen, rotgestreiften Rock mit rotem Hemd und weißer oder schwarzer Jacke, einer blauen Schürze, roten oder verschiedenfarbigen Halbstrümpfen, von denen der ein rot, der andere blau ( manchmal auch schwarz ) ist, und einem roten Kopftuch. Anstelle des Kopftuchs werden auch ein hoher spitzer Schienhut und eine schwarze Nudelhaube erwähnt ( kapuzenähnliche Haube ohne Spitze ). Manche Hexen erscheinen auch barhäuptig und tragen die Haare zu Zöpfen geflochten. Dunkelblau ist also hier die typische Farbe, kombiniert mit Rot. Als Schuhwerk kommen Pantoffeln oder Stiefel vor, ansonsten ist die Zauberfrau barfuß, um Kontakt zum Erdboden, von dem sie ja einen Teil ihrer Kraft erhält, zu haben. Nach anderer Überlieferung tragen Hexen gerne grüne Kleider, und grün ist die Farbe des Waldes, der Natur und des vegetativen Lebens überhaupt. Mit grünen Kleidern ist man im Wald gut getarnt und fällt weder den Menschen, noch den anderen Waldbewohnern besonders auf. Viele Waldgeister sind grüngekleidet oder in Laub und Moos gehüllt. Als Angehörige des Nachtvolkes erscheint die Hexe auch in schwarzen Gewändern, so bleibt sie beim nächtlichen Treiben unerkannt. Die nordische Seidfrau Skuld zauberte in einem schwarzen Zelt.

Eine Besonderheit ist der Gürtel, der etwa drei Finger breit und aus rotem Garn gewebt ist. In ihn sind die zwölf Himmelszeichen eingearbeitet. An diesem Gürtel hängen der Zauberbeutel, oft von roter Farbe, mit den magischen Utensilien und das Messer. Manche diese Gürtel bestehen aus dem Leder des eigenen Krafttieres und dienen der Tierverwandlung. Außerdem tragen die Völvas einen besonderen Zauberstab bei sich, der entweder körperlang ist und z. B. als Reitstab für Geistreisen verwendet werden kann oder der in kürzerer Form zum Aufspüren von Wasser- oder Erzadern gebraucht wird. Aber es können natürlich noch vielerlei andere Zauber damit ausgeübt werden.

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